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Potenzial sehen und nutzen

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Mit ihrer Anfang 2017 abgeschlossenen Ausbildung hat Salomé Schäfer (23) den Start in ihre berufliche Zukunft erfolgreich gemeistert. Parallel zu ihrem ersten Job als Junior-Referentin für Personalentwicklung studiert sie BWL und freut sich darauf, auch im Job immer wieder Neues zu lernen.

Nach dem Abitur wusste ich zuerst nicht genau, welche Richtung ich genau einschlagen sollte. Nach einem Jahr in verschiedenen Praktika saß ich eines Tages mit einer Bekannten zusammen, die Union Investment kannte und mir erzählte, das Unternehmen sei einer der besten Arbeitgeber der Branche. Ursprünglich wollte ich mich als Investmentfondskauffrau bewerben, doch die Vielseitigkeit der Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement hat mich schließlich überzeugt. Im Januar 2017 habe ich nach zweieinhalb Jahren meine Ausbildung bei Union Investment abgeschlossen. Als besonders gewinnbringend empfand ich, dass ich in dieser Zeit die Chance hatte, fast jeden unserer Bereiche kennenzulernen. Ich war in der Allgemeinen Verwaltung, in der IT, im Produktmanagement, im Segment Fondsdienstleistungen, im Risikocontrolling, im Bereich Konzern-Personal, im Rechnungswesen, im Vertrieb und auch im Kommunikationsbereich. Heute merke ich, wie sehr es mir hilft, dass ich dank dieser Zeit in nahezu jeden Unternehmensbereich Kontakte habe.

Zu Beginn meiner Ausbildung habe ich noch nicht darüber nachgedacht, ob ich parallel studieren möchte. Eines Tages kam der Abteilungsleiter Personalmanagement auf mich zu: Er sehe mehr Potenzial in mir. Mit seiner Unterstützung und der meiner Ausbilderin konnte ich im September 2015 ein berufsbegleitendes BWL-Studium beginnen. Seitdem studiere ich jeden Dienstagnachmittag und jeden Samstag an der Hochschule Mainz: für mich genau das Richtige, denn so lerne ich neben der Praxis auch die Theorie dahinter kennen. Mit meinem ausbildungsintegrierten Studium – so nennen wir das Modell bei Union Investment – war ich einer von vier „Testläufern“ für nachfolgende Auszubildende. Seit dem Jahrgang 2015 studieren alle Investmentfondskaufleute ausbildungsintegriert. Die Ausbildungszeit verlängert sich damit von zweieinhalb auf vier Jahre, dafür wird neben dem IHK-Abschluss auch ein Bachelor erworben. Um die Zusammenarbeit für Studierende, Unternehmen und Hochschule so bereichernd wie möglich zu gestalten und stetig zu verbessern, finden regelmäßige Kooperationssitzungen zwischen der Hochschule und den einzelnen Unternehmen statt. Wichtig für mich ist auch das Verständnis meiner Kollegen. Sie wissen, dass die Kombination aus Ausbildung und Studium mit Hausarbeiten und Klausuren ein Einteilen der Kapazitäten und Flexibilität erfordert.

„Union Investment ist mit dem Angebot eines ausbildungsbegleitenden Teilzeitstudiums den richtigen Schritt gegangen, um gute junge Mitarbeiter zu halten."
Salomé Schäfer
Salomé Schäfer beendete im Januar 2017 ihr Ausbildung bei Union Investment und startet nun in ein berufsbegleitendes Studium.

Salomé Schäfer beendete im Januar 2017 ihr Ausbildung bei Union Investment und startet nun in ein berufsbegleitendes Studium.

Gemeinschaftliches Miteinander

Zu Beginn des Jahres 2017 habe ich meine Ausbildung abgeschlossen und inzwischen eine Stelle als Junior-Referentin in der Personalentwicklung übernommen. Während meiner Ausbildung war das eine meiner Stationen. Der Aufgabenbereich hat mir sofort sehr gut gefallen und auch mit den Teamkollegen verstand ich mich auf Anhieb außerordentlich gut. Als eine Kollegin in Elternzeit ging, wurde mir der Posten vertretungsweise angeboten. So habe ich schon seit März 2016 – also im letzten Jahr meiner Ausbildung – in meinem heutigen Bereich mitgearbeitet. Inzwischen betreue ich das Segment Infrastruktur und unterstütze Führungskräfte und Mitarbeiter in unterschiedlichen Themen der Personalentwicklung. Möchte beispielsweise ein Mitarbeiter einen Entwicklungsplan haben, mit dem wir seine Stärken und Entwicklungsfelder ermitteln, spreche ich mit ihm und mit seiner Führungskraft und gebe ihm damit eine strukturierte Möglichkeit an die Hand. Außerdem organisiere ich das offene Trainingsprogramm für alle Mitarbeiter, in dem wir momentan Trainings zu etwa 30 verschiedenen Themen anbieten: Persönlichkeitsentwicklung, Resilienz, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, aber auch Methodisches wie Präsentation, Moderation, Kommunikation und Konfliktmanagement. Am meisten Spaß macht mir die Konzeption neuer Trainings. Ich finde es spannend, verschiedene externe Trainer kennenzulernen und denjenigen auszuwählen, der am besten zu unseren Mitarbeitern passt. Unser Miteinander ist partnerschaftlich, gemeinschaftlich, wenig distanziert. Dazu müssen auch die Trainer passen.

Wenn ich an morgen denke, wünsche ich mir zunächst eine unbefristete Anstellung in der Personalentwicklung. Ich möchte gern bei Union Investment bleiben und Mitarbeiter in ihrer Entwicklung unterstützen. Eines meiner weiteren Ziele ist es, meinen Master zu machen. Welchen, das wird von der Spezialisierung abhängen, die ich am Ende meines Bachelors wähle.

„Ich sehe mich als Karrieretyp“

Ich bin verheiratet und möchte mit meinen Mann in den kommenden Jahren eine Immobilie erwerben. Außerdem reite ich in meiner Freizeit und fahre gern Motorrad. Ich wünsche mir, diese Interessen neben dem Beruf auch in Zukunft ausleben zu können. Jedoch sehe ich mich auch als „Karrieretyp“. Vorstellen kann ich mir dabei auch eine horizontale Karriere – eine Spezialistenfunktion. Ich würde mich als wissbegierig bezeichnen. Wenn ich eine Sache zu lange mache, kann bei mir Ungeduld aufkommen. Sowohl für meine jetzt noch neuen Aufgaben als auch für meine Zukunft bei Union Investment hoffe ich deshalb, dass ich immer wieder Neues lernen und mich tief in Themen einarbeiten kann.

Noch lässt sich nicht sagen, ob meine jungen Kollegen und ich Jahrzehnte bei Union Investment arbeiten werden, wie das früher öfter der Fall war – oder ob es uns langfristig woandershin zieht. Ich bin in diesem Punkt Realistin: In der heutigen Zeit passiert es selten, dass man eine Ausbildung in einem Unternehmen beginnt und aus demselben Unternehmen später in Rente geht. Aus meiner Sicht hat Union Investment mit dem Angebot eines ausbildungsintegrierten Studiums aber auf jeden Fall einen richtigen Schritt gemacht, um junge, gute Mitarbeiter zu gewinnnen, zu entwickeln, ihnen vielfältige Optionen aufzuzeigen und damit im positiven Sinne an das Unternehmen zu binden.

Das Fotoshooting fand in der HS Mainz statt, hier studiert Salomé Schäfer BWL

Das Fotoshooting fand in der Hochschule Mainz statt. Hier studiert Salomé Schäfer Betriebswirtschaftslehre.