zum Seitenanfang
Erlebnisausstellung

Finanzanlage zum Anfassen

Zum Video

Mit Geld spielt man nicht – das haben wir schon als Kind gelernt. Doch die Erlebnisausstellung „Finanzanlage“ von Union Investment bricht mit dieser Regel. Auf spielerische Art bauen Ausstellungsbesucher ihre Distanz gegenüber Begriffen wie „Risiko“ oder „Zinseszins“ ab.

Nur einer von vier Jugendlichen in Deutschland weiß beim Thema Finanzen Bescheid. Wenige können Begriffe wie „Fonds“ oder „Rendite“ erklären. Das hat 2016 eine Studie ergeben. „Finanzbildung lernt man in der Regel nicht in der Schule“, sagt Matthias Näher, der als Privatkundenbetreuer der Volksbank Mittelhessen täglich mit vielen jungen und älteren Marburgern über Geld spricht. „Man setzt darauf, dass das Leben diese Art von Bildung mit sich bringt.“ In der Realität bedeutet das lange Beratungsgespräche und viel Theorie. Weil sich damit viele schwertun, hat sich Union Investment der Finanzbildung auf eine neue Weise genähert. Entstanden ist die Erlebnisausstellung „Finanzanlage“.

Privatkundenbetreuer Matthias Näher

Privatkundenbetreuer Matthias Näher von der Volksbank Mittelhessen macht komplexe Zusammenhänge mithilfe der Ausstellungsexponate für jeden Kunden verständlich.

Kein Sparer will seinem Vermögen gern dabei zuschauen, wie es stetig weniger wird.

Kein Sparer will seinem Vermögen gern dabei zuschauen, wie es stetig weniger wird. Um das zu verhindern, muss er aktiv werden – und wie in diesem Exponat buchstäblich den Hebel umlegen.

Vier unterschiedlich hohe Säulen symbolisieren den Zinseszinseffekt einer Anlage von 10.000 EUR über 15 Jahre.

Wie wächst Vermögen? Vier unterschiedlich hohe Säulen symbolisieren den Zinseszinseffekt einer Anlage von 10.000 EURO über 15 Jahre. Sie lassen sich aus dem Tisch ziehen – dabei wird dies umso schwerer, je höher die Säule ist.

Börsenanlagen versprechen höhere Erträge.

Börsenanlagen versprechen höhere Erträge. Doch der Aktienmarkt ist für viele Deutsche der Inbegriff von Risiko. Die Kursschwankungen werden in diesem Exponat anfassbar: Wer Hand an das eigene Vermögen legt – seine Hand also auf der Kugel platziert – spürt zuerst starkes, unkontrolliertes Schütteln. Mit der Zeit nimmt es ab. Die Kugel beginnt, sich rhythmisch zu drehen.

Auf Knopfdruck gerät der Rahmen, in dem die beiden Kugeln hängen, ins Wanken.

Auf Knopfdruck gerät der Rahmen, in dem die beiden Kugeln hängen, ins Wanken. Damit werden Marktschwankungen symbolisiert, die auf das Vermögen wirken. Während die nur an einer Schnur befestigte Kugel länger in Bewegung bleibt, stabilisiert sich die im Netz fixierte deutlich schneller. Die Botschaft: Nicht alle Eier in einen Korb legen – wer sein Vermögen in voneinander unabhängigen Anlageklassen strukturiert, stabilisiert es.

„5,5 Billionen Euro umfasst das Privatvermögen der Bundesbürger. Doch das Geld ist renditeschwach angelegt.“
Matthias Näher, Privatkundenbetreuer der Volksbank Mittelhessen

Die Sparweltmeister verschenken Möglichkeiten

„Wir Deutschen sind nicht nur Fußballweltmeister, wir sind auch Sparweltmeister“, sagt Matthias Näher zu einer Gruppe von Ausstellungsbesuchern. 5,5 Billionen Euro umfasst das Privatvermögen der Bundesbürger. Doch wie das angelegt ist, ist laut Näher weniger eindrucksvoll: „Zwar sicher, aber renditeschwach.“ 2,2 Prozent Zinsen bekommen die deutschen Sparer durchschnittlich, in den USA sind es 3,5 Prozent. Woran das liegt? „Wir haben Angst vor Schwankungen“, erklärt Näher. Doch über einen längeren Zeitverlauf stabilisieren sich diese, wie eines der Exponate zeigt: Legt ein Besucher seine Hand auf einen anfangs stark ruckelnden Ball und lässt sie eine Weile liegen, werden die Bewegungen mit der Zeit gleichmäßiger. Durchhalten lohnt sich. „Am Aktienmarkt gab es in den letzten 50 Jahren keinen 13-jährigen Anlagezeitraum, der mit einem negativen Ergebnis abschloss“, so entkräftet Näher die Sorge vor dem Geldverlieren an der Börse.

Mit spielerischen Exponaten hilft die Ausstellung Bankkunden, die Distanz gegenüber abstrakten Begriffen wie „Risiko“ oder „Zinseszinseffekt“ zu überwinden. Entstanden ist sie in einem offenen Ideenfindungsprozess zwischen Designstudenten, Finanzwissenschaftlern und Verhaltensforschern. Auch Vertreter der Volks- und Raiffeisenbanken waren dabei.

Wer sein Geld langfristig anlegt, braucht keine Angst vor volatilen Zeiten zu haben. Die Erlebnisausstellung macht dies mit einem ihrer Exponate greifbar.

Wer sein Geld langfristig anlegt, braucht keine Angst vor volatilen Zeiten zu haben. In diesem Exponat der Erlebnisausstellung wird dies greifbar.

„Am Aktienmarkt gab es in den letzten 50 Jahren keinen 13-jährigen Anlagezeitraum, der mit einem negativen Ergebnis abschloss.“
Matthias Näher
der Ertrag, den eine Anlage von 10.000 Euro zum Zinssatz von fünf Prozent über 15 Jahre generiert.

Im Bild zu sehen: der Ertrag, den eine Anlage von 10.000 Euro zum Zinssatz von fünf Prozent über 15 Jahre generiert. „Das Kapital hat sich nahezu verdoppelt“, erklärt Matthias Näher. „Einen Teil des Vermögens sollte man längerfristig anlegen – zu einem möglichst hohen Zinssatz.“

Finanzbildung wird gewünscht

Seit August 2016 tourt die Erlebnisausstellung durch Deutschland. Näher ist froh, dass eins der insgesamt 15 Ausstellungssets auch an seinem Arbeitsplatz Station macht. „Die Erlebnisausstellung gibt mir eine tolle Gelegenheit, die Themen auf andere Weise mit meinen Kunden zu besprechen“, sagt er. „Erfahrungen aus diesen Gesprächen nehmen wir gemeinsam mit in die Beratung und setzen sie in Anlagen um. Und das macht Spaß.“ Offensichtlich auch den Besuchern: „Die Erlebnisausstellung hat mir gezeigt, dass Fonds eine Option sind – auch für Leute, die weniger zur Verfügung haben“, so Eric Peulings. Dazu hat Union Investment 2016 einen weiteren Beitrag geleistet, indem die Gesellschaft die Einstiegshöhe für Fondssparpläne von 50 Euro auf 25 Euro verringert hat. So lässt sich tatsächlich mit vergleichsweise wenig Geld in Produkte investieren, die renditestärker sind als das Sparbuch. Damit die Partnerbanken mit ihren Kunden noch besser über das Thema „Fondssparplan“ ins Gespräch kommen können, hat Union Investment zudem die Sparstrumpfkampagne entwickelt.

Einen Einblick in die Ausstellung gibt es hier.